Victor/Victoria

In Blake Edwards' gelungener Neuverfilmung des UFA-Films »Viktor und Viktoria« gibt sich die arbeitslose Opernsängerin Victoria Grant als Mann und Frauendarsteller aus, um mit ihrem schwulen Freund Toddy ein Engagement in einem Nachtclub zu bekommen. Victoria wird auf der Bühne »Graf Victor Grazinski« und Toddy dessen Liebhaber. Gleich mit dem ersten Auftritt wird Victoria als Victor zum Liebling von Paris. Auch der zwielichtige Nachtclubbesitzer King Marchand ist fasziniert von diesem Victor, was ihn an seiner sexuellen Orientierung zweifeln lässt. Die Situation wird noch vertrackter, als King Marchands rachsüchtige Ex-Geliebte auftaucht.
»Eine stilsichere, elegante und charmante romantische Farce, die mit geistreichen Dialogen, Slapstick-Einlagen, einer perfekten Choreographie und hervorragenden Schauspielern brilliert.« (Filmdienst)

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Filmgeschichte im Doppelpack

Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg durchleuchtet die Reihe Filmgeschichte auf der Suche nach historischen Referenzen. In diesem Monat stehen zunächst zwei so amüsante wie rasante Verwechslungskomödien um Königshäuser, Prinzen, Prinzessinnen und einen »Modefürst« auf dem Programm. Im zweiten »Doppelpack« sind frühe Spielfilme über den Untergang der Titanic zu sehen.