Viktor und Viktoria

Die Sängerin Susanne Lohr und der Kleindarsteller Viktor Hempel lernen sich kennen, als sie gerade beide eine Abfuhr bei einer Theateragentur bekommen haben. Als Viktor erkrankt, springt Susanne im Kabarett als Damen-Imitator »Monsieur Viktoria« für ihn ein und ist damit so erfolgreich, dass sie auf Tournee geschickt wird. In London verdreht Susanne im Frack allen Frauen den Kopf, bis Robert, »Londons berühmtester Frauenkenner«, ihrem Spiel auf die Schliche kommt.
Das mit Charme und Spielwitz inszenierte und mit Renate Müller und Adolf Wohlbrück exzellent besetzte Musical wurde mehrfach wiederverfilmt.

Dates

Filmgeschichte im Doppelpack

Von heute bis gestern, von den 2010ern zurück bis in die ersten Kino-Dekaden betrachtet die Reihe internationale Filmgeschichte im Doppelpack. Historische Referenzen werden aufgemacht - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten. Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg wird die Filmgeschichte durchleuchtet, um deutlich zu machen, wie immens wichtig die Cinephilie und die Auseinandersetzung mit Filmgeschichte nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch und gerade für (angehende) Filmschaffende sind. Mit Jean-Luc-Godards »Die Verachtung« kommt die Rückschau in den 1960ern an. Zusammen mit Godards Hommage an Fritz Lang ist dessen ausgewiesenes Meisterwerk »M - Eine Stadt sucht einen Mörder« zu sehen. Von der französischen Filmzeitschrift »Cahiers du Cinéma«, zu deren Redaktionsteam Godard in den 1950ern gehörte, wurde »M« 2008 in die Liste der 100 besten Filme aller Zeiten aufgenommen.