Performance von ArtChurch.Me

Die »ArtChurch.Me« verlässt für eine Performance ihr Mutterschiff, das Kreativhaus Rechenzentrum. Im Rahmen der Fête de la Musique inszenieren die Künstler*innen der ArtChurch-Bewegung vor dem Marstall eine Performance mit Bezug zur aktuellen Ausstellung des Filmmuseums. Zu einer Soundcollage mit Klängen der 1930er bis 1950er Jahre entsteht live ein lebendiges Bühnenbild, das einen Einblick in das Straßenleben vor rund 80 Jahren gibt.
Mit dabei: DJ Greg Dhilla, die Theatergruppe Tarantulá und das Czentrifuga Siebdruckkollektiv.
Mit Getränken an der »Beicht-Bar«

Dates

Ausstellung Plakativ. Filmwerbung und Propaganda in Demokratie und Diktatur

Am Beispiel der Filmwerbung und ihrer vielfältigen Gestaltungsformen wirft die Ausstellung neues Licht auf jenen Teil der deutschen Filmgeschichte, der mit der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts verbunden ist. Im Zentrum steht die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur: Filmpolitik und Werbung werden hier parallel gesetzt mit einer ideologischen Radikalisierung, die bereits 1933 im Ausschluss von Juden aus der deutschen Filmindustrie erkennbar ist und während des Zweiten Weltkriegs in den Holocaust mündete.Neben Plakaten zu Kriegs- und Propagandafilmen, Melodramen und Biografien heroischer Männer sind rare Plakate für deutsche Filme aus Belgien, Frankreich, Finnland und Schweden zu sehen.Gerahmt wird dieser Schwerpunkt auf der NS-Zeit durch Plakate aus den Krisenjahren der Weimarer Republik und einen Ausblick auf die frühen Nachkriegsjahre, in denen die Weichen für eine geteilte Filmgeschichte in Ost und West gestellt wurden. Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt aus der Sammlung von William Gillespie (Sydney, Australien).