Die freudlose Gasse

Freudlose Gasse

Wien 1921, es herrscht Inflation. In der Melchiorgasse treffen Elend und Luxus, Verlierer und Gewinner, Prostituierte und Geschäftemacher aufeinander. Grete Rumfort, gespielt von der damals 20-jährigen Greta Garbo, muss Geld beschaffen, um Vater und Schwester zu ernähren, aber der Modistin, die nebenher einen Klub betreibt und die Grete mit einem Freier verkuppeln möchte, läuft sie davon.
Den mit weiteren Stars besetzen Publikumserfolg ordnet der Filmhistoriker Klaus Kreimeier als expressionistischen Straßenfilm der Weimarer Republik« ein, dem eine »entscheidende realistische Dimension« hinzugefügt wird. Der damals politisch brisante, stark zensierte Stummfilm wird in der 1997 unter Federführung des Filmmuseums München rekonstruierten Fassung gezeigt.
An der Welte-Kinoorgel: Peer Kleinschmidt

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Filmgeschichte im Doppelpack

Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg durchleuchtet die Reihe Filmgeschichte auf der Suche nach historischen Referenzen - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten.