Fannys Reise

»Wenn du Angst hast, musst du Mut vortäuschen. Werde mutig! Für die anderen.« Eine schwere Bürde für ein 13-jähriges Mädchen, das nun Verantwortung übernehmen soll in einer Zeit, da es um Leben und Tod geht, Frankreich 1943. Fanny und ihre jüngeren Schwestern sind von den Eltern einer Organisation anvertraut worden, die sich während der deutschen Besatzung und des Krieges um jüdische Kinder kümmert. Was aber gestern noch ein sicherer Zufluchtsort war, muss heute Hals über Kopf verlassen werden. Noch haben Fanny und die anderen Kinder der Gruppe eine erwachsene Begleiterin, aber bald schon sind sie ganz auf sich allein gestellt. Sie müssen sich andere Namen einprägen und jeden jüdischen Anschein vermeiden. Dennoch werden sie geschnappt, verhört, verraten - und immer wieder ist es Fanny, die den anderen Halt gibt, sie stärkt und führt. Die Gefahren sind groß auf dem Weg Richtung Schweizer Grenze, doch sie finden das Loch durch den Zaun in die Freiheit.
Mit großem Ernst und kindlicher Leichtigkeit erzählt - nach einer authentischen Geschichte.
(FSK 6, empfohlen ab 12 Jahre)

Begrüßung: Tobias Barniske (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Potsdam e.V.)

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Potsdam e.V.

Dates

Zur Woche der Brüderlichkeit