Die Gebrüder Skladanowsky

Ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme über Kinos in der ganzen Welt flankieren die Veranstaltungsreihe und die Foyerausstellung.

Anlässlich des 100. Jubiläums des Kinos konzipierte und drehte Wim Wenders mit Absolventen der Filmhochschule München Die Gebrüder Skladanowsky - über deren Erfindung des Bioskops, mit dem sie 1895 im Berliner Varieté Wintergarten erstmals in Deutschland öffentlich Filme vorführten. Der Film beginnt 1895 und endet 1996, mit Max Skladanowskys Tochter Lucie, die ihren Vater und die frühen Tage des Kinos noch gut in Erinnerung hat. Ein Stummfilm in bester Slapstick-Manier, auf einer alten Handkurbel-Kamera aus den 1920er Jahren gedreht, mit Udo Kier als Max Skladanowsky.

Das Bioskop von 1895 gehört zu den wichtigsten Exponaten des Filmmuseums, es kann im Museumsfoyer besichtigt werden.

Dates

125 Jahre Kino

Wir planen, die Reihe komplett zu verschieben. Sobald sicher ist, wann das Filmmuseum wieder öffnen und der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, veröffentlichen wir die neuen Termine.

Mit der Film- und Veranstaltungsreihe »125 Jahre Kino- Vom Wintergarten zum Multiplex«feiern wir den Geburtstag des Kinos und zeigen, wie sich die Aufführungspraxis über die Dekaden verändert hat. Vom Varieté zum Multiplex - über Jahrmarktkinos, Ladenkinos, Stummfilmpaläste, Kinos der 1950er, Freilicht- und Schachtelkinos- spielen wir durch, wie das Kinoerlebnis dort ausgesehen haben kann.Die gleichzeitige Foyerausstellung »Vom Biophon zum Biomarkt. 111 Jahre Kino in Potsdam« lädt zur Entdeckungsreise durch die Kino- und Stadtgeschichte Potsdams ein. Wie sahen die Kinos damals aus und wo lagen sie? Vom Biophon-Theater von 1909 über die Kinokultur in der DDR mit Sommerfilmtagen und Jugendfilmclubs bis zum Multiplexkino UCI in den Bahnhofspassagen und zur Umwandlung des Kinos Charlott in einen Biomarkt schlägt die Ausstellung einen weiten Bogen in die Gegenwart.Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, der Landeshauptstadt Potsdam, des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM) und der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst.