Vom Lokführer, der die Liebe suchte

Tagein, tagaus lenkt Nurlan seinen Zug durch einen dicht besiedelten Vorort Bakus, in dem die Schienen so dicht an den Häusern verlaufen, dass Nurlan beinahe durch die Vorzimmer und Gärten fährt. Er passiert teetrinkende Männer ebenso wie Frauen, die ihre Wäsche in den sanften Wind hängen. Sobald sich der Zug nähert, bläst der kleine Waisenjunge Aziz in eine Pfeife und die Bewohner*innen des Vorortes bringen sich und ihre Habseligkeiten schnell in Sicherheit. Am letzten Arbeitstag vor Nurlans Pensionierung verheddert sich ein besonderes Abschiedsgeschenk an seiner Lok: ein blauer Spitzen-BH. Getrieben von der drohenden Einsamkeit beschließt Nurlan, die Suche nach der Besitzerin aufzunehmen.
Mit seiner meisterhaft phantasievollen Bildsprache wird Veit Helmer erneut seinem Ruf als moderner Märchenerzähler gerecht und inszeniert Vom Lokführer, der die Liebe suchte als atmosphärische Komödie, die ganz ohne Dialoge auskommt.

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