Preis der Freiheit

24 Stunden an der deutsch-deutschen Grenze: Während sich in einem Westberliner Außenbezirk die Schutzpolizisten über Privates austauschen können, sich nur um Bagatellen kümmern und höchstens einmal Schaulustige von der »Zonengrenze« fernhalten müssen, stehen ihre ostdeutschen Kollegen erheblich unter Druck. Multiperspektivisch und dokumentarisch inszenierte der Brecht-Schüler Egon Monk Zeitgeschichte aus der Sicht jener, die ihr unterworfen sind.

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15 August 2021 | 19:30

Zeitschnitt 2021 - Grenzen und Freiheit

Im Jahr 2021 wird die Film- und Veranstaltungsreihe »Zeitschnitt« bereits zum zehnten Mal durch Brandenburg reisen- diesmal zum Thema »Grenzen und Freiheit«.Damit geht die Reihe auf den 13. August 1961 ein: 2021 jähren sich der Mauerbau in Berlin und die militärische Befestigung der innerdeutschen »Grünen Grenze« zum 60. Mal. Dieses im Wortsinne einschneidende Ereignis des Kalten Kriegs prägte fast 30 Jahre lang das bipolare Weltbild inmitten Europas. Erst infolge der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 konnten die damit verbundenen Trennungen von Familien und Landschaften sowie die Teilung der Stadt Berlin überwunden werden. Deutschland beendete 50 Jahre nach dem von den Nationalsozialisten entfachten Weltkrieg die eigene Zweistaatlichkeit und gab einen wichtigen Impuls für die europäische Einigung.Die Filmreihe wird dieses historisch einzigartige Geschehen mit Filmen nachzeichnen - mal dokumentarisch, mal fiktional, mal ernst, mal heiter, mal aus unmittelbaren und dann wieder aus rückblickenden Perspektiven. Sie zeigt, dass es auch in den tiefsten Phasen des Kalten Kriegs stets Gegenkräfte gegeben hat, die sich für eine Überwindung des Status quo eingesetzt haben.Die Einführung in die Veranstaltung erfolgt jeweils durch den Filmhistoriker und -kurator Claus Löser. Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Eine Veranstaltungsreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur