Die Maske

Jacek, der in seinem spießigen Heimatort ein Außenseiter ist, erleidet einen schweren Arbeitsunfall, als er beim Bau der größten Jesusstatue der Welt abstürzt. An der Gesichtstransplantation, der sich Jacek anschließend unterzieht - der ersten im Land - nimmt die polnische Öffentlichkeit rege Anteil. Zunächst als Nationalheld und Märtyrer gefeiert, wird Jacek nach seiner Genesung angefeindet. Unbarmherzig realistisch kritisiert die Filmsatire die Verrohung sozialer Beziehungen in einer enthemmten, sensationslüsternen Konsumgesellschaft. »Die Stärke von Szumowskas Film besteht darin, den Irrsinn, der sich momentan in Polen abspielt, mit souveräner Beiläufigkeit vorzuführen.« (Tagesspiegel)

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