Tuvalu

In einem surreal anmutenden Niemandsland ist ein heruntergekommenes altes Bad die bedrohte Heimstatt einiger Menschen geworden, die dem Zerfall des Gebäudes, aber auch der Gewissenlosigkeit ihrer korrupten Widersacher Einfallsreichtum und Tatkraft entgegen setzen. Da ist zum Beispiel der blinde Schwimmmeister Karl, dem sein Sohn Anton mittels einer Geräuschkulisse vorgaukelt, dass das Bad immer noch viel besucht ist. Und da ist die schöne Kapitänstochter Eva, die das Herzstück des Schwimmbads, eine wundersame Maschine, zu stehlen versucht, um ihren alten Kahn für eine Fahrt in die weite Welt flott zu kriegen.
In Schwarzweiß gedreht und im Nachhinein auf Farbfilm kopiert, mit spärlichen Dialogen und einem Klangmuster, gemischt aus 70 Tonspuren, nimmt der Film Rekurs auf die Frühzeit des Kinos. Dank seiner 4K-Digitalisierung steht Tuvalu, Veit Helmers Debütfilm, nun auch wieder allen heutigen Kinos für die Vorführung zur Verfügung.

Dates

Film ohne Streifen - Digitalisierte Klassiker