Saturday Night Fever

Der 19-jährige Tony Manero, ein einfacher Angestellter aus streng katholischem Elternhaus, wird am Wochenende zum König der New Yorker Diskothekenszene. Als der chauvinistische Macho die etwas ältere Stephanie kennenlernt, beschließt er kurzerhand, mit ihr, statt wie versprochen mit seiner Freundin Annette, an einem großen Tanzwettbewerb teilzunehmen. Der Tanz- und Unterhaltungsfilm stellt die damals neue amerikanische Jugend- und Subkultur authentisch dar, war prägend für eine ganze Generation und löste weltweit eine Disco-Welle aus. Hauptdarsteller John Travolta gelangte durch seine Rolle zu Weltruhm.

Dates

Filmgeschichte im Doppelpack

Von heute bis gestern, von den 2010ern zurück bis in die ersten Kino-Dekaden betrachtet die Reihe internationale Filmgeschichte im Doppelpack. Historische Referenzen werden aufgemacht - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten. Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg wird die Filmgeschichte durchleuchtet, um deutlich zu machen, wie immens wichtig die Cinephilie und die Auseinandersetzung mit Filmgeschichte nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch und gerade für (angehende) Filmschaffende sind. Mit Jean-Luc-Godards »Die Verachtung« kommt die Rückschau in den 1960ern an. Zusammen mit Godards Hommage an Fritz Lang ist dessen ausgewiesenes Meisterwerk »M - Eine Stadt sucht einen Mörder« zu sehen. Von der französischen Filmzeitschrift »Cahiers du Cinéma«, zu deren Redaktionsteam Godard in den 1950ern gehörte, wurde »M« 2008 in die Liste der 100 besten Filme aller Zeiten aufgenommen.