Die göttliche Ordnung

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt, die sich dem Kampf um gesellschaftliche Gleichberechtigung anschließen. Mit ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie gelang Regisseurin Petra Volpe ein sensationeller Erfolg an den Schweizer Kinokassen.
Einführung: Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam)

Termine

100 Jahre Frauenwahlrecht

Aus Anlass der Durchsetzung des Frauenstimmrechtes vor 100 Jahren, dessen Verkündung im November 1918 und des langen Weges bis zur Installation des »Gleichberechtigungsparagraphen« im Jahre 1949 lädt das Filmmuseum Potsdam zu einer Filmreihe und zu einer politisch-literarisch-filmischen Revue ein.