A Star Is Born

Nach einem Konzert genehmigt sich der berühmte Country-Sänger Jackson Maine noch einen Drink und hört die Kellnerin Ally singen. Die Beiden kommen sich näher. Nach anfänglichen Unsicherheiten verlieben sie sich ineinander und der Star ebnet der Hobby-Singer-Songwriterin schließlich den Weg zur großen Karriere - während er selbst auf Alkohol und Drogen angewiesen ist. Die abermalige Verfilmung der archetypischen Geschichte über das Showgeschäft, die in die Jetztzeit übertragen wurde und mit Lady Gaga in der weiblichen Hauptrolle besetzt wurde, ist für mehrere Oscars nominiert. Wenn auch der New Hollywood-Variante von 1976 am nächsten, versandet die Kritik am erbarmungslosen System des Musikbusiness in der Neufassung allerdings in Andeutungen.

Dates

Filmgeschichte im Doppelpack

Von heute bis gestern, von den 2010ern zurück bis in die ersten Kino-Dekaden betrachtet die Reihe internationale Filmgeschichte im Doppelpack. Historische Referenzen werden aufgemacht - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten. Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg wird die Filmgeschichte durchleuchtet, um deutlich zu machen, wie immens wichtig die Cinephilie und die Auseinandersetzung mit Filmgeschichte nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch und gerade für (angehende) Filmschaffende sind. Mit Jean-Luc-Godards »Die Verachtung« kommt die Rückschau in den 1960ern an. Zusammen mit Godards Hommage an Fritz Lang ist dessen ausgewiesenes Meisterwerk »M - Eine Stadt sucht einen Mörder« zu sehen. Von der französischen Filmzeitschrift »Cahiers du Cinéma«, zu deren Redaktionsteam Godard in den 1950ern gehörte, wurde »M« 2008 in die Liste der 100 besten Filme aller Zeiten aufgenommen.