Was das mit einem macht - Heimerziehung in der DDR

Dem Film Schutzlos ausgeliefert - DDR-Heimkinder erzählen liegen Gespräche mit Männern und Frauen zugrunde, deren Kindheit alles andere als unbeschwert war. Was sie als Kinder brauchten, fanden sie nicht: Aufmerksamkeit, Verständnis, Freiheit und Schutz. Sie kamen in verschiedene Spezialheime der DDR, in denen sie lernen sollten, sich einzuordnen in eine Gesellschaft, in der kein Platz für sie war. Was sie erfahren mussten, prägt ihr Leben - bis heute.
Das studentische Filmprojekt Was das mit einem macht - Heimerziehung in der DDR nimmt die sogenannten Normalkinderheime der DDR in den Fokus. Durch Erzählungen derer, die ihre Kindheit dort verbrachten, wird eindrücklich erfahrbar, von welchen pädagogischen Vorstellungen ihr Alltag geleitet war und wie es ihnen damit erging.
In Anwesenheit der Regisseur/-innen

Termine

Kindheit im Heim

Das Kino im Filmmuseum Potsdam begleitet die Ausstellung im Großen Waisenhaus und die Ringvorlesung in der Fachhochschule Potsdam mit einer Filmreihe. Bis Februar laufen Spiel- und Dokumentarfilme aus den 1920er Jahren bis zur Gegenwart, darunter einige Klassiker des deutschen Kinos. Das Sujet der institutionellen Erziehung umfasst sowohl das Internat als Eliteeinrichtung als auch das Erziehungsheim - Geschichten über rigide Disziplin, Gewalt und existentielle Not, aber auch über Bündnisse und Akte der Rebellion.In Zusammenarbeit mit der Stiftung Großes Waisenhaus und der Fachhochschule Potsdam