Weibliche Lebenswelten im geteilten Deutschland

Zum Internationalen Frauentag zeigen wir Kurzfilme aus den 1950er bis 1980er Jahren, die sich kritisch, hintersinnig und vergnüglich mit weiblichen Lebenswelten in Ost- und Westdeutschland auseinandersetzen: So zeigt Kleine Reise durch die Zeit den Beitrag von Frauen zum Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik und Die Verwandlung der Helga S. ihre realsozialistische Verhübschung. Ab den 1960ern sprengen neu artikulierte Lebensansprüche das affirmative Bild der modernen Frauenwelt auf - etwa in Mädchen mit Zwanzig - und liefern in filmischer Gestalt Stichworte für die neue deutsche Frauenbewegung. Über weibliche Selbstbestimmung und non-konforme Körperbilder reflektiert Helke Misselwitz inAktfotografie.
Einführung: Prof. Dr. Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam) und Nathalie Karl (Filmuniversität Babelsberg)

Vergangene Vorstellungen

08 März 2015 | 19:00

DOKUMENTARFILME NACH 1945