„When Black & White turned Colour – Südafrikanisches Kino nach dem Ende der Apartheid”
mit Darryl Els (Filmemacher und Kurator, Johannesburg), Renate Tenbusch (Referentin für Südafrika im Referat Afrika der Friedrich-Ebert-Stiftung), Dr. Ben Khumalo-Seegelken (Theologe und Aktivist, Deutschland/Südafrika), Teboho Edkins (Filmemacher, Südafrika/Berlin)
Moderation: Dorothee Wenner (Afrika-Delegierte der Berlinale)
Übersetzung: Anja Röger
Anschließend Film:
Tsotsi
R: Gavin Hood
D: Presley Chweneyagae, Mothusi Magano, Kenneth Nkosi
Südafrika 2005, OmU, 94’
Ein brutaler 19-jähriger Bandenführer entdeckt auf der Rückbank eines bei einem bewaffneten Überfall erbeuteten Autos einen Säugling. Es beginnt eine Hatz durch Johannesburgs Vorstädte, aus der der verrohte Gangster geläutert und verantwortungsvoll hervorgehen wird.
Im ersten afrikanischen Film, der mit einem Academy Award bedacht wurde und sich daraufhin zu einem weltweiten Kinoerfolg entwickelte, werden die Folgen der segregativen Siedlungspolitik des Apartheidregimes sichtbar: Jugendarbeitslosigkeit und eine hohe Gewalt- und Kriminalitätsstatistik gehören zu den vordringlichsten Problemen.




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