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Die Beunruhigung
Die Beunruhigung 

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Christine Schorn zum Geburtstag

Alles Gute!
Schauspielerinnen der DEFA haben Geburtstag: Christine Schorn
Freitag, 13.02.2009, 18 Uhr

Mit einer Reihe von Filmvorführungen und Veranstaltungen begehen das Filmmuseum Potsdam und die DEFA-Stiftung in diesem Jahr gemeinsam die Geburtstage namhafter DEFA-Schauspielerinnen.
Christine Schorn hatte am 1. Februar Geburtstag. Die Film- und Theaterschauspielerin wurde 65 Jahre alt. Schon früh stand für die in Prag Geborene fest, dass sie den Beruf der Eltern ergreifen und Schauspielerin werden will. Von der Staatlichen Schauspielschule in Berlin-Schöneweide weg holte sie Wolfgang Heinz 1964 ans Deutschen Theater, wo sie bis heute spielt und ungezählte Inszenierungen des Hauses geprägt hat: Ihr Rollenverzeichnis umfasst allein in den letzten zwanzig Jahren 40 Rollen. Seit Mitte der 1960er Jahre spielt sie in Kino- und Fernsehfilmen. Mit ihrer sensiblen und nahe gehenden Darstellung einer krebskranken Frau in Lothar Warnekes „Die Beunruhigung“ (1981) wurde sie einem großen Publikum in der DDR bekannt. Auch nach dem Ende von DEFA und DDR-Fernsehen steht sie immer wieder vor der Kamera, darunter für zahlreiche Folgen von „Polizeiruf 110” und in den erfolgreichen Kinofilmen „Halbe Treppe”, „Good bye Lenin” und „Novemberkind”. Im Juni 2007 wurde Christine Schorn beim Internationalen Shanghai Filmfestival für Franziska Meletzkys Film „Frei nach Plan” gemeinsam mit Dagmar Manzel, Kirsten Bock und Corinna Harfouch mit dem Preis für die beste weibliche Schauspielleistung ausgezeichnet und erhielt 2008 für ihre Darstellung den Deutschen Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle.
Wir gratulieren Christine Schorn herzlichst und zeigen am 13.2. Die Beunruhigung (R: Lothar Warneke, DDR 1981).

Die Beunruhigung
R: Lothar Warneke, D: Christine Schorn, Hermann Beyer, DDR 1982, 99′
Als die Mittdreißigerin Inge Herold erfährt, dass sie eine bösartige Geschwulst haben könnte und unverzüglich operiert werden muss, ist sie veranlasst, über ihr bisheriges Dasein nachzudenken. 24 Stunden durchlebt sie in enormer psychischer Anspannung mit der Angst vor der Diagnose und den Fragen nach dem Sinn ihres bisherigen Lebens.
Kartenreservierungen unter: 0331-27181-12
mehr unter www.filmmuseum-potsdam.de/de/398-3241.htm
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