- die Arbeiten Wolfgang Staudtes in Babelsberg
- internationale Koproduktionen der DEFA
- etwa 170 Kinder- und Jugendfilme von 1950 - 1993
- die verbotenen und zensierten „Plenumsfilme” aus den Jahren 1965 und 1966
- die letzten DEFA-Filme aus der Wendezeit.
Aus den frühen Jahren des Films finden sich wertvolle Fotodokumente, wie Szenenfotos aus dem verschollenen Carl-Mayer-Film Der Dummkopf (1920), aus I.N.R.I. von Robert Wiene (1923) oder Fridericus Rex von Arzen von Cserépy (1922/23).

Bildunterschrift: Paul Heidemann in „Der Dummkopf” (1920)

Bildunterschrift: Agnes Straub und Karl Krauss in „Fridericus Rex” (1922/23)

Bildunterschrift: Szenenfoto aus „I.N.R.I.” (1923)
Eine unschätzbare Rarität ist das Fotoalbum zu Friedrich Wilhelm Murnaus Film 4 Devils aus dem Jahre 1928, der als verschollen gilt. Es enthält 59 Aufnahmen des Fotografen Max Munn Autrey, 21 Motive davon waren bislang unbekannt. Eine vergleichbare Sammlung von Szenen- und Werkfotos sowie Schauspielerporträts eines Fox-Films von Murnau existiert auch in den USA nicht.
Hervorhebenswert aus der Ufa-Zeit sind die über 2.300 Szenen- und Werkfotos aus dem Nachlass des Kameramanns Günther Anders, darunter Fotos aus bekannten Propagandafilmen wie Bal paré (1940), Pour le Mérite (1938) und Kadetten (1941).

Bildunterschrift: Szenenfoto aus „Pour le Mérite” (1938)
Besondere Erwähnung verdienen die Bestände einzelner Fotografen, wie die Sammlung Günter Linke, bekannt durch seine Titelbilder und Drehortreportagen für die Zeitschrift „Filmspiegel”, oder die Werkaufnahmen und Porträts der DEFA-Fotografin Karin Blasig.
Von den 200.000 Fotos ausländischer Filme stammt ein großer Teil aus der sowjetischen Filmproduktion, die im Kino der DDR von Anfang der 50er bis Ende der 80er Jahre stark repräsentiert war. Zum Bestand gehören Fotos zu den Werken sowjetischer Regisseure wie Sergej Eisenstein, Sergej Bondartschuk, Nikita Michalkow oder Andrej Tarkowski.

Bildunterschrift: Szenenfoto aus „Abschied von Matjora” (1982)

Bildunterschrift: Szenenfoto aus „Oktober” (1927)

Bildunterschrift: Andrej Tarkowski und Alexander Solonizyn bei den Dreharbeiten zum sowjetischen Spielfilm „Stalker” (1978/79)
Der DEFA-Dokumentarfilm ist mit fast allen wichtigen Schöpfern und ihren Werken vertreten. Es finden sich aus den Anfangsjahren der DDR-Dokumentarfilmproduktion Fotos z.B. zu den Filmen von Karl Gass und Andrew und Annelie Thorndike. Auch die Arbeit der nachfolgenden Regie-Generationen – so von Gitta Nickel, Jürgen Böttcher, Karlheinz Mund, Winfried Junge, Volker Koepp oder Helke Misselwitz – ist mit zahlreichen Fotos dokumentiert.

Bildunterschrift: Szenenfoto aus „Gundula” (1981/82)

Bildunterschrift: Szenenfoto aus „Lebensläufe – Die Geschichte der Kinder von Golzow” (1961 - 1980)




Social Networks
Kulturpartner
» Potsdam 2011 - Stadt des Films
» Tourismus-Marketing Brandenburg
» Kinematheksverbund
» Neuer Kunstkalender Potsdam