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Germanin
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R: Max W. Kimmich
D: Luis Trenker, Lotte Koch, Peter Petersen
D 1942/43, 94’
Einführung: Dr. Almut Püschel (Historikerin, Potsdam)
Anschließend: Prof. Dr. Jan Distelmeyer (FH Potsdam) und Dr. Britta Lange (HU Berlin) im Gespräch mit Dr. Almut Püschel
ermäßigter Eintritt für StudentInnen: 2 Euro

Das antibritische Propagandastück „Germanin“ erzählt von der Entwicklung eines Mittels gegen die Schlafkrankheit, das zunächst „Bayer 205“ und später „Germanin“ genannt wurde: Eine deutsche Expedition unter der Leitung von Prof. Achenbach forscht in den Afrika-Kolonien nach einem Serum gegen die tödliche Schlafkrankheit. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhindert den Durchbruch der Forschung, denn britische Soldaten zerstören das Labor. Die Forschungsergebnisse scheinen verloren. Doch der verwegene Dr. Hofer sorgt dafür, dass das Forschungsmaterial doch noch Deutschland erreicht.
„Germanin“ wurde 1942 in Italien und in den Babelsberger Ufa-Studios gedreht. Als „schwarze“ Darsteller wurden mit „Führergenehmigung“ französische Kriegsgefangene aus dem Stammlager Luckenwalde bei Berlin eingesetzt. In einem einführenden Vortrag beleuchtet die Potsdamer Historikerin Dr. Almut Püschel den noch immer nahezu unbekannten Komplex der Zwangsarbeit im Filmstudio Babelsberg während des Zweiten Weltkriegs.

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