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Blick in den Kinosaal, Foto: h neun, Berlin
Blick in den Kinosaal, Foto: h neun, Berlin 

Die Nacht gehört uns

R: Carl Froelich
D: Hans Albers, Charlotte Ander, Walter Janssen
D 1929, 83’

Bei einer Trainingsfahrt für ein Autorennen in Sizilien verunglückt die Rennfahrerin Bettina Bang und wird von Harry Bredow (Hans Albers), der ebenfalls Rennfahrer ist, gerettet. Die beiden werden ein Paar. Doch Harry ist bereits verheiratet und als seine Frau eines Tages auftaucht, versucht sich Bettina mit dem Rennwagen umzubringen. Doch Harrys Frau ist nur gekommen, um die Ehe mit ihm zu lösen. In einer tollkühnen Verfolgungsjagd gelingt es Harry, Bettina ein zweites Mal zu retten.
"Er murmelte Trostgeräusche, er streute unverständliches Zeug zwischen die Zeilen, allerlei akustischen Kehrricht, halbe Wörter, kleine Seufzer, befriedigtes Gebrumm. Denn er fühlte, dass es zu den Aufgaben des Tonfilms gehörte, die Sprache in die übrige Welt der Geräusche einzuordnen." „Er hat, als ein unbefangener, frecher Kerl, die Tonfilmsprache erfunden", so der Filmhistoriker Rudolf Arnheim 1931 über Hans Albers in „Die Nacht gehört uns“, dem „ersten“ deutschen Tonfilm, dessen 50. Todestag sich am 24. Juli zum 50. Male jährt. In den Sammlungen des Filmmuseums Potsdam befinden sich Drehbücher, Film- und Privatfotos sowie persönliche Gegenstände des Filmstars.

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