D: Karl Michael Vogler, Thomas Danneberg, Gertrud Kückelmann
BRD 1966, 79’
Einführung: Alexa Eberle (Ausstellungskuratorin)
Als Bote aus den Sixties erscheint Luise in dieser Fernsehversion von Theodor Fontanes „Schach von Wuthenow“ mit ondulierter Turmfrisur und schickem Strickkleid. Gleich einem Modefoto aus der „Brigitte“ steht sie im Ovalen Saal des Charlottenburger Schlosses und blickt in den Park. Dann löst sie überlegen, mit wissender Ironie in der Stimme, die erotische Verwirrung des Titelhelden und stellt sich wieder in Pose. Es ist eine fiktive Geschichte und die schöne Gertrud Kückelmann spielt keine historisch korrekte Luise. Die Szene ist der augenzwinkernde Hinweis des Regisseurs auf das Heutige im Fontane-Stoff.




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