Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie
Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie

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Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie

Der Anfang der nuklearen Kette ähnelt einer Terra incognita. Über dem Uranerzbergbau liegt seit 65 Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Weltweit und bis heute. Selbst in den jüngsten Debatten über die Atomkraft spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus keine Rolle.
Deutschland, einst drittgrößter Uranproduzent der Welt, hätte allen Grund zur Sensibilität.
In einer Zeit der neuen nuklearen Euphorie, 25 Jahre nach Tschernobyl, nimmt der Film den Zuschauer mit auf eine Reise, die von den ehemaligen ostdeutschen Uranprovinzen Thüringen und Sachsen zu den großen Uranminen der Welt in Namibia, Australien und Kanada führt.
Im anschließenden Filmgespräch setzen sich der Regisseur Joachim Tschirner und die Buchautorin Astrid Schneider ("Störfall Atomkraft") mit dem Thema auseinander.
"Yellow Cake" konkuriert mit anderen Filmen zum Thema Umwelt und Natur um die Festival-Preise der "ökofilmtour 2011".

Öko-Film-Gespräch 04/11