Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
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Wolz - Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten

Der mit einem unbändigen Hass auf kapitalistische Ausbeutung aus dem Ersten Weltkrieg heimgekehrte Ignaz Wolz führt seinen eigenen Krieg gegen die Reichen. Er beraubt sie, um den Armen zu geben. Er wird bewundert und gefürchtet. Um sich Waffen zu besorgen, überfällt er ein Polizeigefängnis, lässt die Gefangenen frei und trifft dabei seinen Kriegskameraden Ludwig wieder. Der bemüht sich, den Tatendrang des Anarchisten in revolutionäre Bahnen zu lenken, gibt auch nicht auf, als Wolz festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Die ihrer bürgerlichen Herkunft abtrünnig gewordene Agnes heiratet Wolz im Zuchthaus, um den Kontakt aufrecht erhalten zu können, obwohl sie Ludwig liebt. Nach sieben Jahren wird Wolz entlassen, will aber dem Anarchismus nicht abschwören. Er verlässt Deutschland, um einen Platz zu suchen, wo solche wie er gebraucht werden.

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