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Wild

Eine junge Frau trifft im Park auf einen Wolf, fängt diesen ein und sperrt ihn in einen Raum. Mit seinen Klauen zerkratzt der Wolf die weißen Wände und zermalmt mit seinen Zähnen die Einrichtungsgegenstände. Die Wucht seines Körpers bringt die Wände zum Wanken. Die Begegnung mit den animalischen Kräften verändert die Existenz der jungen Frau grundlegend.
Überzeugend erzählt der Film die Geschichte einer Befreiung von zivilisatorischen Zwängen, wobei das "Verwildern" nicht als Kontrollverlust, sondern als Emanzipation geschildert wird. Die filmische Fabel verlässt scheinbar nie den Boden der Realität und entwirft ein hochspannendes und anspielungsreiches Szenario.


Fast verpasst