Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Wer früher stirbt, ist länger tot

Dem elfjährigen Sebastian begegnet der Tod an einem Tag gleich mehrfach. Sein Sündenregister - Mord an unschuldigen Haustieren, Mord an der eigenen Mutter und unzählige minderschwere Vergehen - wird ihn geradewegs in die Hölle führen, so glaubt er. Sein Weg, dem Fegefeuer zu entgehen: niemals sterben. Wie man unsterblich wird, lernt er beim Stammtisch der Dorfhonoratioren, in deren Obhut ihn sein Vater und Kneipier zuweilen abschiebt. Sie erzählen ihm davon, dass man in seinen Kindern weiterlebt, und wie man den Akt der Fortpflanzung anbahnt. Kurzerhand macht Sebastian seiner Lehrerin einen unsittlichen Antrag. "Turbulente Lausbubengeschichte in bayerischer Mundart, die witzig und respektlos zwischen Komödie, Schwank und Bauerntheater pendelt, die Erzählung bei allem Schabernack aber nie auf die leichte Schulter nimmt." (fd 17/06)

Rück-Blicke (3.)