Waste Land

Waste Land
Waste Land (R: Lucy Walker, Brasilien/GB 2010) dokumentiert eines der aufwendigsten Projekte des bekannten brasilianischen Gegenwartskünstlers Vik Muniz: die Entstehung einer Installation im "Jardim Gramacho", einer der größten Mülldeponien der Welt, in einem Außenbezirk Rio des Janeiros. Dort wohnen die Ärmsten der Armen, und sie leben vom Müll, indem sie ihn auf unterschiedlichste Weise recyclen. Mit den sogenannten Catadores (Pflücker) arbeitete der Künstler zusammen. Unter seiner Anleitung schufen sie Porträts von sich - im Müll und aus Müll, wodurch sich ihre Perspektive auf sich selbst und die Welt veränderte. "Waste Land" erhielt bei der Berlinale 2010 den Amnesty International Filmpreis.

Termine

Cinebrasil - Nacht des brasilianischen Films 2/12