Warten auf Angelina

Über den Dächern von Berlin treffen Maik, ein von der Justiz gejagter Prominenten-Fotograf, und Momme, liebeskranker Nordfriese, unfreiwillig aufeinander. Beide wollen ein Foto von "Brangelina", dem berühmtesten Filmpaar des Planeten, erwischen. Maik legt Wert darauf, nicht als Paparazzo sondern als "Knipser", wie ein Stürmer im Fußball, der unbemerkt zum Abschuss kommt, zu gelten. Gestört werden sie in ihrem "Adlerhorst" von verschiedenen Frauen: von der Geliebten, der Mutter, der Kunstliebhaberin, der Blumenpflegerin. Die Abwehr der Störerinnen schweißt Maik und Momme allmählich zusammen. In flotten Dialogen spielt der von einer bekannten Darstellerriege getragene Film kritisch wie leichtfüßig auf die hysterische Produktion von Promibildern und deren Verwertungsmaschinerie an.

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Manfred Thomas: Nicht Paparazzo, sondern Herzensfotograf