Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika

Ein Prolog in Rio, Stefan Zweig beim PEN-Kongress 1936 in Buenos Aires, Zweigs Aufenthalt in Bahia, ein Treffen mit seiner Exfrau und seiner zweiten Frau in New York, sein selbstgewähltes Lebensende 1942 im brasilianischen Petrópolis. Regisseurin Maria Schrader baut auf eine Dramaturgie der Auslassungen. Sie erzählt in einzelnen Stationen, mit denen der Film immer wieder neu zu beginnen scheint: »Wir machen ein paarmal das Fenster auf und wohnen 20 oder 25 echten Minuten aus dem Leben Stefan Zweigs bei.« (taz) Detailgenaue Choreografien, das beeindruckende Schauspiel- vor allem Josef Haders in der Hauptrolle - und die Tatsache, dass das Ensemble in den jeweiligen Landessprachen spricht, machen Vor der Morgenröte zu einem außergewöhnlichen Schriftstellerporträt und Filmerlebnis.

Über die Smartphone-Apps GRETA und STARKS auch barrierefrei mit Audiosdeskription oder Untertiteln erlebbar.

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