Träume nicht Sibylle

Das ungewöhnliche Journal "Sibylle" machte Lust auf Individualität im oft tristen DDR-Alltag, gab Anregungen und Ratschläge und half bei der Improvisation, die ständiger Mangel notwendig machte. Mode wurde nicht auf Kleidung reduziert, sondern stand genauso selbstverständlich im Zusammenhang mit alltäglichen Lebensbereichen wie mit Kunst und Kultur. Der Film dokumentiert auf eindrucksvolle Weise den Werdegang dieser Zeitschrift und lässt die besten, schönsten und wichtigsten Modefotografien aus der "Sibylle" wieder lebendig werden.
Besuchern wird bei Vorlage der Kinokarte der ermäßigte Eintrittspreis in die Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte gewährt. In der nur noch an diesem Tag zu sehenden Schau werden Kleidungsstücke gezeigt sowie ausgewählte Fotoserien, kombiniert mit Aussagen von Redakteurinnen, Mannequins und Fotografen, die von Zensur und künstlerischer Freiheit berichten.

Termine

Filmmatinee zur Ausstellung "SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte