The Man from London

Erst als der Rangierer Maloin unfreiwilliger Zeuge eines Mordes wird, schlägt sein perspektivloses Leben eine neue Richtung ein. Ein Georges-Simenon-Krimi der völlig anderen Art: "Sein Stil sieht aus, als wäre er etwa 1910 entstanden und hätte sich dann auf einer einsamen Insel weiterentwickelt, ohne jeglichen Anschluss an das Kino im Rest der Welt. Schnelle Schnitte, der gezielte Einsatz von Totalen, halbnahen oder Großaufnahmen, all diese Errungenschaften, fechten Béla Tarr nicht an. Was ein Cutter im Sekundenbruchteil per Schnitt besorgt, den Perspektivwechsel, bewirken bei ihm lange, ausgeklügelte Kamerafahrten. Aber wer seine eingeschliffenen Sehgewohnheiten zu überwinden vermag, gerät in einen merkwürdigen, fast hypnotischen Sog." (Die Welt)

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Rückschau auf das vergangene Kinojahr 07/10