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Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut

Seit der Trennung seiner Eltern gibt sich Simons Mutter ungebremst ihrer Tätigkeit als Autorin erotischer Liebesromane hin, woraufhin der religiös interessierte Vater nur noch entschlossener ist, die Regeln und Rituale des Judentums mit größer Konsequenz und Ausdauer zu praktizieren. Und dazu gehört auch, dass nun endlich Simons Beschneidung nachgeholt wird. Für Simon aber, dem schon der Anblick von Ketschup auf Pommes zu heftig ist, ein undenkbarer Eingriff. Das Leben des 12-Jährigen ist ohnehin schon kompliziert genug, und erst recht seitdem er sich in die neue, 20 Jahre ältere Rabbinerin verknallt hat.
Zu Gast: Anna Adam (Künstlerin u. Pädagogin) mit dem Happy Hippie Jew Bus


Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg 2016