Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Scherbentanz

Der an Leukämie erkrankte Jesko reist auf Einladung seines Bruders Ansgar nach vielen Jahren in das herrschaftliche Haus seiner Eltern. Hier begegnet er unvorbereitet der ungeliebten und geistig verwirrten Mutter, die als Knochenmarkspenderin fungieren soll. Während der erzwungenen Familienzusammenführung werden verdrängte Wunden aufgerissen, lange Ungesagtes nun endlich befreiend herausgeschrieen, Verletzungen offengelegt. Die durch mehrere Figurenstränge zum Teil überfrachtete Familientragödie erstrahlt v.a. durch das exzessive Spiel Margit Carstensens, "eine der letzten großen Wahnsinnigen des deutschen Films und Theaters." (epd 11 / 02)

Jürgen Vogel-Filmreihe