Schausammlung

In den Sammlungen des Filmmuseums ist ein repräsentativer Teil der Technikkollektion als Schaudepot zugänglich. Es zeigt sowohl Bandbreite und Spezialisierungen der Sammlung als auch die Möglichkeiten konservatorischer Pflege und Lagerung.
Das Depot kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Wissenschaftliche Führungen sind möglich.

Kontakt: Dr. Ralf Forster
forster(at)filmmuseum-potsdam.de
T +49 331 56704-16
Ort: D-14469 Potsdam, Pappelallee 20
Eintritt: 2,50 Euro

Sammlungsstruktur
Die Techniksammlung des Filmmuseums Potsdam besteht aus ca. 3.000 Objekten. Ein Bestandsschwerpunkt liegt auf professionellen Kino- und Vorführgeräten, die in Deutschland zum Einsatz kamen, ein anderer auf der Amateurkinematographie.

Kameras
Neben einer Vielzahl von Amateurgeräten sind mehr als 50 professionelle Kameras archiviert, darunter z.B. das älteste bekannte Exemplar des Typs Pathé Professional mit der Seriennummer 18 aus dem Jahr 1905.

Kinoprojektoren
Ganze Serien befinden sich in der Sammlung, aber auch Einzelstücke u. a. der Firmen AEG, Bauer, Buderus, Ernemann, Frieseke Hoepfner, Hahn-Goerz, Ica, Leitz, Löffel, Meopta, Nitzsche, Ofag, Pathé, Pagu, Pentacon und Zeiss-Ikon Dresden.

Schneide- und Tricktische
Das Museum verwahrt u. a. einen betriebsfähigen Klangfilm-Schneidetisch von 1930 und den Tricktisch "unitricks 8/16", den die DDR-Amateurfilmszene nutzte.

Kopier- und kleinere Entwicklungsmaschinen
Hier ragt eine transportable Entwicklungsmaschine der Firma Geyer von 1940 heraus.

Spezialmaschinen, Beleuchtungs- und Tontechnik
U. a. zwei Rückprojektoren Zeiss-Ikon Dresden, ein 7-Meter-Kran des Lokomotivbau Babelsberg für die DEFA, eine Nadeltoneinrichtung nach Georges Mendel von 1910 und ein Plattenspieler der Messter-Filmton Gesellschaft von 1928.