Schatten
Schatten

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Schatten

Ein Mann lädt den vermeintlichen Geliebten seiner Frau zusammen mit drei anderen Verehrern in sein Haus ein. Es wird getanzt, die Stimmung ist voller knisternder Erotik. Eifersüchtig wartet der Gastgeber auf ein Zeichen der Untreue seiner Frau. Da bittet ein Schattenspieler um Einlass. Mit seiner Kunst versetzt er die Anwesenden in einen Trancezustand und konfrontiert sie in einer schrecklichen Vision ihrer eigenen erotischen Leidenschaften und Zerstörungsfantasien.
Schatten ist ein filmkünstlerisches Experiment, das auf rein visuelle Weise das komplizierte Beziehungsgeflecht der Figuren durchleuchtet und ihr Unbewusstes sichtbar macht.
Vorfilm: Die Macht der Hypnose (1907)
Am Klavier: Günter A. Buchwald
Einführung: Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam)


Stummfilm mit Livemusik