Salome

Salome verliebt sich in den gefangen gehaltenen Propheten Jochanaan. Als er ihr einen Kuss verweigert, sinnt sie auf Rache.
Die Verfilmung von Oscar Wildes Tragödie wurde von Stanislawski-Schülerin Alla Nazimowa finanziert, die auch die Salome spielt. Ihre beste Freundin und spätere Frau von Rudolph Valentino, Natascha Rambowa, entwarf die opulenten Dekors und Kostüme. Wie Wildes Tragödie löste auch der Film Anstoß aus und wurde zensiert. In den 1960er Jahren als Camp-Klassiker wiederentdeckt, ist der experimentelle Film ein Zeugnis für die Exzentrizität seiner Schöpfer und die Dekadenz der Entstehungszeit. In der Ausstellung finden gleich drei filmische Salome-Verarbeitungen Beachtung.
Am Trautonium: Peter Pichler

Um 17 Uhr (a
m 30.9.) beginnt eine Kurator/-innenführung durch die Ausstellung.

Termine

30 September 2017 | 19:00

Alles dreht sich... und bewegt sich. Der Tanz und das Kino

Die multimediale Ausstellung zeigt das facettenreiche Wechselspiel von Tanz und Filmkamera und führt in den Ballsaal, die Disco, den Probenraum und auf die Bühne. Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme stellen den Tanz in Beziehung zu Politik und Hochkultur, zu Glamour, Kitsch und Underground.