Safari

Wohlhabende Österreicher auf der Großwildjagd in Namibia: Mit akribischer Genauigkeit protokolliert der Dokumentarfilm das Jagd-Handwerk und deckt dabei die psychischen Dispositionen der Jäger sowie die kulturhistorischen Hintergründe auf. Obgleich mit gewohnt künstlichen, tableauartigen Einstellungen gearbeitet wird, verzichtet Regisseur Ulrich Seidl diesmal weitgehend auf Inszenierung.
Immer wieder behandelt Seidl in seinen Filmen Tabuthemen. Das größte Tabu der Gegenwart scheint allerdings das Töten von Tieren zu sein, denn es war für Seidl wohl noch nie so schwierig, Protagonisten zu finden.

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