Rosen für den Staatsanwalt

Fast nahtlos knüpft Wolfgang Staudte mit dieser in Göttingen und Kassel gedrehten und populär besetzten Komödie an seine Filme zur Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit ("Die Mörder sind unter uns", 1946; "Rotation", 1948 oder "Der Untertan", 1951) an. Rudi Kleinschmidt (Walter Giller) trifft bei einer Verhandlung auf Staatsanwalt Schramm (Martin Held). Dieser hatte ihn in den letzten Minuten des Krieges zum Tode verurteilt, doch Rudi konnte noch fliehen. Der Film erhielt 1960 den Bundesfilmpreis in Silber für den besten abendfüllenden Spielfilm, dessen Annahme Staudte aber verweigerte.
Einführung: Malte Ludin (Regisseur und Staudte-Biograf, Berlin)

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Nachdenken über Wolfgang Staudte