Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Rang de Basanti - Die Farbe Safran

Indien ist mehr als Bollywood: Nach vier erfolgreichen Bollywood-Filmnächten erweitern wir unseren Blick auf das Land mit den vielen Gesichtern durch ein facettenreiches Kooperationsprogramm mit dem Lindenpark e.V.. Im soziokulturellen Zentrum des Vereins - dem Spartacus/S13 - finden Tanz- und Musikworkshops (Bollywooddance, Tabla) für Kinder und Erwachsene statt. Kindern, die gerne Geschichten hören, werden im Thronsaal des Märchenlandes im Filmmuseum indische Märchen erzählt (Führung durch die Ausstellung inklusive).
Hier steht auch das Filmprogramm unter dem Motto "Bollywood mehr": Die Dokumentarfilme "Made in India" und "Ayurveda - Art of Being" widmen sich sehr unterschiedlichen Themen: Einer Gewerkschaft von und für Frauen im Staat Gujarat und der ayurvedischen Heilkunst. Der Spielfilm "Rang de Basanti" zeigt, dass Bollywood-Filme nicht immer Familien-Melodramen sein müssen, auch wenn dies hierzulande oft so wahrgenommen wird.
Als Einstimmung zu Mani Kauls kunstvollem Dokumentarfilm "Dhrupad" über die klassische indische Musik-Tradition liest Peter Pannke im Kinosaal des Filmmuseums aus seinem Buch "Sänger müssen zweimal sterben" über die Wiederentdeckung des Dhrupad-Stils. Außerdem gibt es im Foyer einen Basar mit Ölen, Kräutern, Düften, Gewürzen aus der ayurvedischen Lehre. Über ihre Anwendung und Wirkung beraten Sie Christine Steinfelder, Ayurvedatherapeutin, und Marlene Schwarz, Aromatherapeutin. Das Geschäft Manouche öffnet seine Schatzkammern und präsentiert indische Stoffe, Silberschmuck, Kunsthandwerk und Acessoires für Bollywood-Tanz. Für indische Speisen und Getränke sorgt das Restaurant Kashmir-Haus.
Mit der "Bollywood Boogie Night" im Spartacus klingt das Indienfestival in den Rhythmen von Bhangra, Desi Hip Hop, Masala Soul, Curry Ragga ... bis zum Sonnenaufgang aus.

Indienfestival - Bollywood mehr