Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Quo Vadis?

Die Fabel ist schnell erzählt: Die Liebe zwischen einem römischen Offizier und einer Christin 64 n. Chr. provoziert die grausame Rache der stolzen und hartherzigen Kaiserin Poppäa, hinter der sich der zur Karikatur geschrumpfte Kaiser Nero versteckt.
Bemerkenswerter sind die Produktionsaufwendungen dieser monströsen Romanverfilmung von Henryk Sienkiewicz: 30 000 Statisten, 2 Jahre Drehzeit in Cinecittà, 8 Millionen Dollar-Etat, 115 Dekorationen, Unmengen von Löwen, Pferden u.a. Tieren. Peter Ustinov brillierte und begeisterte als wahnsinnig-weinerlicher Imperator.

Klassiker Apr 07