Olle Henry

DEFA-Stiftung/Ebert

In der 1982 entstandenen DEFA-Produktion agiert Michael Gwisdek als der desillusionierte ehemalige Boxprofi Henry Wolters, der nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von der Animierdame Xenia aufgenommen wird. Xenia pflegt und liebt ihn, treibt ihn aber auch gegen seinen Willen zu einem Comeback im Boxring. Michael Gwisdek wurde für seine Darstellung mit der »Großen Klappe«, dem Kritikerpreis der DDR, ausgezeichnet.
Vor dem Film: Michael Gwisdek im Gespräch mit Filmjournalist Knut Elstermann


Präsentiert von Filmmuseum Potsdam und rbb Fernsehen

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Michael Gwisdek zum Geburtstag

Das Filmmuseum Potsdam und das rbb Fernsehen gratulieren dem Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek zum 75. Geburtstag! Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis, dem Ernst-Lubitsch-Preis und einem Berlinale Bären gehört der Charakterdarsteller zu den erfolgreichsten Theater- und Filmschauspielern des Landes. Von »Olle Henry« bis »Oh Boy« - Michael Gwisdek beeindruckt im melancholischen genau wie im komischen Rollenfach und schafft es immer auch, Elemente des jeweils anderen mit zum Ausdruck zu bringen. Durch ihre ausgefeilten Figurenzeichnungen und -konstellationen bestechen auch Gwisdeks Regiearbeiten, wie »Treffen in Travers«, »Abschied von Agnes« oder »Das Mambospiel«.