No Man’s Zone
Mujin Chitai

No Man’s Zone
Unmittelbar nach dem Tsunami von 2011 und dem Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima machte sich der Dokumentarfilmer Toshi Fujiwara auf den Weg in die Sperrzone.
Radioaktive Strahlung ist unsichtbar, und wo der Tsunami Häuser und Straßen verschluckt hat, tut sich ein Nichts auf. Gelegentlich begegnet man weißen "Geistern" in Schutzkleidung, die seltsamen Aufgaben nachgehen. Wie in Tarkowskijs "Stalker" ist die Zone nicht nur ein Ort, sondern vor allem ein Geisteszustand, liest man in einem Pressetext zum Film, der bei der diesjährigen Berlinale erstmals aufgeführt wurde.
Mit "No Man’s Zone" endet die Reihe mit filmgeschichtlichen Reflektionen des Themas Atomkraft.

Termine

LEBENSZEICHEN - Radioaktiv! 7/12