Mitte Ende August

Goethe-Adaption Nr. 2. Hanna und Thomas lieben sich, passen aber nicht so richtig zusammen. Ist sie fürsorglich und denkt immer zu viel nach, denkt er wenig nach und nimmt kaum Rücksicht. Die beiden fahren zu ihrem neuen Haus auf dem Land, wollen es renovieren und einrichten. Da kommt plötzlich Thomas' Bruder vorbei, ein erfolgreicher Architekt, gerade von Frau und Kind verlassen, und dann auch noch die junge Augustine, Hannas Patenkind. Augustine verführt Thomas, während Hanna und ihr Schwager sich näher kommen.
" ... Landpartie nach Art der Berliner Schule, (ihre) cool-empfindsamen Großstadtflüchtlinge werden nicht übermäßig beladen mit dem klassischen Stoff. Sie können sich frei bewegen in einem fahlen Naturlicht, in unkünstlichem Weiß, Blau und Grün, begleitet von einer Wackelkamera für wackelige Verhältnisse. Die aus den ‚Wahlverwandtschaften’ übernommenen Motive fließen sanft quecksilbern in der Geschichte umher wie die chemischen Verbindungen und Scheidungen, die dem Roman den Namen gegeben haben. Ein heutiger Chemiebaukasten, kein Kostüm-Epos". (Süddeutsche Zeitung, 29.7.2009)

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Rückschau auf das vergangene Kinojahr 03/10