Micmacs - Uns gehört Paris!

Skurriler Auftakt des Films ist eine rasante Verfolgungsjagd, bei der sich aus einer auf den Asphalt fallenden Pistole eine Kugel löst, die den arglosen Videothekar Bazil in den Kopf trifft. Bazil überlebt, weil der Arzt per Münzwurf entscheidet, das Projektil in Bazils Hirn zu belassen, wo es ihm von nun an - bis es Bazil eines Tages wohl doch tot umfallen lassen wird - Streiche spielt. Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, ist sein Arbeitsplatz in der Videothek bereits wieder vergeben und er verliert auch seine Wohnung. Glücklicherweise begegnet er einer Gruppe schräger Zeitgenossen, bei denen Bazil Anschluss findet. Mit ihnen gemeinsam startet er einen Rachefeldzug gegen die Waffenlobby. Mit "Micmacs" knüpft Regisseur Jean-Pierre Jeunet stilecht an seinen Klassiker "Delicatessen" an.

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Rückschau 11/10