Meine glückliche Familie

Manana, die in Tiflis als Oberschullehrerin arbeitet und ihre Arbeit liebt, lebt mit ihrer Großfamilie in einer beengten 3-Zimmer-Wohnung. Obwohl sie an ihrem 52. Geburtstag einfach nur ihre Ruhe haben wollte, besteht ihr Mann darauf, dass gefeiert wird - mit der ganzen Familie, Nachbarn, Kollegen. Als Manana daraufhin erklärt, dass sie ausziehen wird, gerät der Clan vollkommen durcheinander. Für ihre Entscheidung hat niemand Verständnis. Die Wohnung, die Manana sich sucht, und die anfangs elend erscheint, wird bald zum Ort für ihre Selbstbestimmung. Doch der Film ist mehr als eine Befreiungsgeschichte: Irgendwann besucht sie ihr Mann. »Und die Ruhe, die nun zwischen Mann und Frau entsteht, öffnet, gänzlich unerwartbar, eine andere Welt.« (Die Zeit)

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