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Mein Herz tanzt

Eyad, der einzige Palästinenser in einem Jerusalemer Eliteinternat, ist mit Yonatan befreundet, der an ALS erkrankt und an den Rollstuhl gefesselt ist. Die anderen Schüler begegnen Eyad mit Spot, denn er spricht nicht wie sie, hört andere Musik und liest nicht ihre Bücher. Als sich Naomi in Eyad verliebt, verbieten ihr die Eltern, weiter zur Schule zu gehen. Eyad verlässt für Naomi das Internat und hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser. In Yonatans Mutter findet er eine Verbündete, mit der er nach Yonatans Tod eine Entscheidung trifft, die sein Leben radikal verändert.
Humorvoll, melancholisch und eindringlich erzählt der auf einem teils autobiografischen Roman beruhende Film vom Erwachsenwerden in Zeiten des (ersten Irak-)Kriegs.


Fast verpasst