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Manhattan

Woody Allen gehört gegen Ende der 1970er Jahre zu den Hollywood-Regisseuren, die am Anspruch eines europäisch geprägten Autorenkinos festhalten. Seine Vorbilder sind Federico Fellini und Ingmar Bergman. Einzigartige Produktionsbedingungen erlauben ihm die Kontrolle über Drehbuch, Casting und Schnitt. Manhattan wird der zweite von vielen Filmen, in denen er sich mit den Neurosen und dem verworrenen Liebesleben von Großstädtern auseinandersetzt. In »Manhattan« spielt Allen Isaac, einen Gagschreiber für TV-Shows, der nach zwei gescheiterten Ehen in einer problembehafteten Beziehung mit der 17-jährigen Tracy steckt und sich darüber hinaus in Mary, die Geliebte seines besten Freundes, verliebt. Eine stimmungsvolle Hommage an New York zu den Melodien von Gershwins »Rhapsody in Blue«.


American 70s