Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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MAUS OLEUM 25 Jahre Sendung mit der Maus

3. März - 5. Mai 1996
Familienausstellung
Wenn Kinder fragen und Eltern nicht zu antworten wissen, hilft DIE SENDUNG MIT DER MAUS. Wie kommen die Löcher in den Käse? Wie kommt das Blei in den Stift? Wie funktioniert eine Dauerwelle? In der SENDUNG MIT DER MAUS sind alle Fragen erlaubt. Aus diesem Grund bestimmte ein großes Fragezeichen die Ausstellungsfläche der ersten offiziellen Mausausstellung. Entlang einer geschwungenen Ausstellungswand fanden sich viele Antworten auf die neugierigen Fragen der Maus-Fans. Originalrequisiten und Modelle aus zahllosen Maus-Sendungen wurden präsentiert. Wie entsteht ein Maus-Spot? Wie bewegt sich Käpt'n Blaubär? Wie werden die Geräusche gemacht? Das erfuhren die kleinen und großen Besucher an Arbeitstischen und Spielwänden. Und im Maus-Karussell erlebten sie, dass aus Einzelbildern erst durch Bewegung ein Film wird. Mit dabei waren natürlich auch Lars, der kleine Eisbär, der Maulwurf aus Prag, Muriel und die anderen Freunde der Maus.
Kuratorin: Corinna Conradt (Berlin)
Gestaltung: grappa design (Berlin), Plakat/Grafik: Friedrich Streich
Ausstellungsfotos folgen.
Mehr zur Ausstellung

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Am 7. März 1971 wurde im Ersten Deutschen Fernsehen ein neues Magazin für Fernsehanfänger gestartet: die Lach- und Sachgeschichten. Bereits drei Tage später hatte die Maus dort ihren ersten Auftritt. Sie war bald so beliebt, dass sie eine feste Anstellung bekam. Die Maus moderiert, ohne dabei je ein einziges Wort zu verlieren. Stattdessen klimpert sie mit den Augen, benutzt ihren Schwanz als Korkenzieher, und wenn sie Durst hat, holt sie sich eine Flasche Milch aus ihrem aufklappbaren Bauch. Diese Maus-Animationen sind das Bindeglied zwischen Liedern, Geschichten und Magazinbeiträgen der Kindersendung. Seit dem 23. Februar 1975 trampelt und trötet zudem der kleinste blaue Elefant der Welt durch die Sendung, 1987 flatterte die freche Ente dazu. Mit seinem grünen Pullover springt Christoph "stellvertretend für die neugierigen Kinder" über (fast) jeden Graben und in (bestimmt) jeden Fettnapf.

MAUS OLEUM war eine Ausstellung des WDR/ARD in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam. Sie tourte seit 1996 durch Deutschland und wurde 2003 in einer erweiterten Fassung wiederum im Potsdamer Filmmuseum gezeigt. Aus Kostengründen zog sich der WDR 2005 aus dem Projekt zurück, die Schau wurde aufgelöst.