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Linie 41

Die Straßenbahnlinie, die das Ghetto in Litzmannstadt (Łódź) teilte, wurde für die eingesperrten jüdischen Menschen zum Sinnbild der Außenwelt, die ihre Situation ignorierte. Jahrelang verdrängte Natan Grossmann (88) seine Erinnerungen an die Zeit im Ghetto. 70 Jahre danach beginnt er eine späte Suche nach seinem Bruder Ber. Je mehr er über diesen in Erfahrung bringt, desto mehr Erinnerungen melden sich zurück, kommt es zu Entdeckungen und Begegnungen. Seine Suche kreuzt sich mit der von Jens-Jürgen Ventzki, Sohn des ehemaligen Nazi-Oberbürgermeisters der Stadt, der einem dunklen Familiengeheimnis nachgeht. Beide Suchen laufen aufeinander zu.
In Anwesenheit der Regisseurin Tanja Cummings, der Protagonisten Natan Grossmann und Jens-Jürgen Ventzki sowie des Kameramanns Marek Iwicki
Moderation: Dr. Olaf Glöckner (Moses Mendelssohn Zentrum)

Mit Getränkeempfang in der Pause

In Zusammenarbeit mit dem Moses Mendelssohn Zentrum
Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Potsdam e.V.


Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg 2016