Liebe
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Liebe

Michael Hanekes Meisterwerk, mit dem er in diesem Jahr in Cannes die Goldene Palme gewann, ist ein für die Zuschauer nachwirkendes Kinoereignis. Der Film spielt fast ausschließlich in einer weitläufigen Pariser Wohnung. Hier haben Georges und Anne gemeinsam ihr Leben verbracht - in Liebe. Als die ehemalige Klavierlehrerin Anne nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt ist, werden die seit Jahren kaum veränderten Räume für Georges zum Ort der Fürsorge und der Selbstaufgabe. Kann die Liebe der beiden die harte Prüfung bestehen? Zart und wahrhaftig unsentimental bleibt Hanekes Erzählung − "bis zu dem Augenblick, in dem Liebe und Tod eins werden, und das nicht in Schönheit, sondern durch Gewalt". (FAZ)

Rückschau 12/12