Landstück

In der Uckermark wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Als die LPG der DDR abgewickelt wurden, konnten sich die Äcker erholen, Naturschutzgebiete sind entstanden und bäuerliche Familienbetriebe haben sich auf ökologischen Anbau umgestellt. Doch die globale Gier nach Land hat auch den Norden Brandenburgs erreicht. Der Staat verkauft das Land inzwischen an ortsfremde Großinvestoren zu Höchstpreisen. Einheimischen bleibt die Landflucht. Monokulturen, Windräder, Tiermastbetriebe und Biogasanlagen verändern das Landschaftsbild. Volker Koepp erzählt vom Leben der Menschen aus der Nachbarschaft: Dorfbewohner, Zugezogene, Landwirte und Umweltschützer. Sie erzählen von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Visionen für dieses dünnbesiedelte Landstück, dessen weitgeschwungene Felder bis zum Horizont reichen - Bilder einer Kulturlandschaft, die man nicht mehr vergisst.
Anschließend: Gespräch mit Regisseur Volker Koepp, Dr. Monika Griefahn (Umwelt- und Kulturpolitikerin), Prof. Dr. Friedrich Schorlemmer (Theologe), Prof. Dr. Michael Succow (Träger des alternativen Nobelpreises)
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)
Livemusik mit
Tobias Morgenstern und Winnie Böwe

Eine Veranstaltung des FÖN e.V

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